Eferdinger Kostbarkeiten

Oberösterreichs wichtigste Gemüse-Anbauregion

Das Eferdinger Becken ist nach dem Marchfeld die zweitwichtigste Gemüse-Anbauregion Österreichs. Es gehört zu den wärmsten Gebieten Oberösterreichs. Die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur beträgt 8,5 °C und hat eine vergleichsweise hohe Zahl an Tagen mit über 5°C.

Sandige und fruchtbare Böden und das günstige Klima in der Region liefern optimale Bedingungen für den Anbau von Feldgemüse. Es werden mehr als 70 verschiedene Gemüsearten kultiviert, mit Schwerpunkten auf Kohlgemüse, Salaten, Gurkengewächsen und Wurzelgemüsearten. Die oberösterreichischen Gemüsebauern sind marktführend in Österreich beim Anbau von Kraut, Broccoli, Kopf- und Eissalat, Feld- und Einlegegurken, Roten Rüben und Bierrettich.

Hier im Eferdinger Becken, wo Landwirtschaft seit Generationen tief verwurzelt ist, prägen Tradition, Boden und Wissen den Anbau. Die Rohstoffe bilden das Fundament für Geschmack und Qualität. Sie werden von den Landwirtinnen und Landwirten mit Erfahrung und Sorgfalt angebaut, geerntet und über kurze Transportwege direkt zu efko geliefert.

Bei efko übernehmen wir die sorgfältige Weiterverarbeitung und veredeln die Rohwaren zu Produkten, auf die man sich verlassen kann. So entsteht aus regionaler Zusammenarbeit, kurzen Wegen und nachhaltigem Denken jene Qualität, die unsere Produkte auszeichnet.

Gurken - vom Feld ins Glas

Vom Anbauen der Jungpflanzen bis zur Ernte dauert es rund 40 Tage. Zuerst wird der Boden bearbeitet. Danach werden gleichzeitig eine Tropfbewässerung verlegt und das Feld mit Mulchfolie bespannt. In regelmäßigen Abständen werden Löcher in die Folie gestochen. Dort werden die Jungpflanzen eingesetzt. Der Wasserbedarf der Gurkenpflanzen ist sehr hoch. Die Tropfbewässerung sorgt für eine zielgerichtete Versorgung und schont gleichzeitig Ressourcen.

Nachdem die Gurkenpflanzen blühen, zeigen sich drei bis fünf Tage später bereits die ersten kleinen Gurkerl. Da die Gurkerl täglich bis zu 3 Centimeter wachsen, sind sie bereits nach zwei weiteren Tagen groß genug für die Ernte. Gurkenpflanzen blühen permanent. Es bilden sich ständig neue Gurkerl die von Mitte Juni bis Anfang September jeden dritten Tag geerntet werden.

Für die Ernte wird der sogenannte „Gurkenflieger“ von einem Traktor über das Feld gezogen. Auf jedem Gurkenflieger liegen Personen, die die Gurkerl per Hand ernten. Ist der Anhänger voll, werden die Rohwaren zur Weiterverarbeitung direkt zu efko geliefert. Durch den schnellen Vorgang bleiben die Gurkerl besonders knackig.

Die frisch gelieferten Gurken werden vom Anhänger gekippt, gewogen und nach Größe sortiert. Anschließend werden sie gewaschen und kommen auf ein Verleseband. Beschädigte Gurkerl werden direkt aussortiert. Fertig für die Abfüllung werden sie in Gläser gefüllt und mit Einlegeessig übergossen. Zur Haltbarmachung werden die fertig verschlossenen Gurkengläser pasteurisiert. Das heißt, auf mindestens 78 Grad erhitzt. Anschließend werden sie auf 28 Grad abgekühlt und etikettiert. Ein Scanner überprüft jedes Glas auf Fremdkörper, bevor sie auf Paletten geschlichtet im Lager auf die Auslieferung warten.

Frisch geerntete Gurkerl können nicht gelagert werden. Das macht die Verarbeitung von Einlegegurken so herausfordernd. Denn alle Gurken müssen im kurzen Erntezeitraum, also innerhalb von wenigen Wochen verarbeitet bzw. abgefüllt werden.

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Jahre

Eferdinger Qualität.

Landwirte

Regionale Partner.

Mitarbeitende

In der efko Gruppe.

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Produkte

Unendlich viel Genuss.

Weißkraut

Weißkraut ist ein zentraler Rohstoff für viele unserer Produkte. Die Pflanzung erfolgt je nach Witterung von Mitte April bis Ende Mai. Pro Hektar werden rund 25.000 bis 30.000 Pflanzen gesetzt, was etwa 2,5 bis 3 Pflanzen pro Quadratmeter entspricht. Unser Weißkraut stammt aus Österreich und großteils aus der direkten Umgebung, wodurch kurze Transportwege und frische Rohware sichergestellt werden.

Die Ernte beginnt ab Ende Juli oder Anfang August und dauert bis in den Dezember. Ein Krautkopf kann dabei ein Gewicht von bis zu fünf bis sechs Kilogramm erreichen. Geerntet wird das Weißkraut, sobald die Köpfe ihre typische helle Farbe erreicht haben.

Für die Ernte kommt ein spezieller Krautvollernter zum Einsatz. Dieser wird von einem leistungsstarken Traktor über das Feld gezogen, schneidet die Krautköpfe bodennah ab und sammelt sie direkt ein. Anschließend werden die Krautköpfe auf Anhänger verladen und in die Sauerkrauthalle transportiert. Dort wird das Kraut fein geschnitten und unter Zugabe von Salz in Sauerkrautsilos gefüllt. Nach abgeschlossener Fermentation wird das Sauerkraut kontinuierlich zu efko geliefert und zu den beliebten Sauerkrautspezialitäten weiterverarbeitet.

Sauerkraut zählt zu den ältesten und zugleich wertvollsten Lebensmitteln der österreichischen Küche. Durch die natürliche Milchsäuregärung, auch Fermentation genannt, wird das frisch gehobelte Weißkraut veredelt und erhält seinen typisch fein-säuerlichen Geschmack. Diese traditionelle Methode ist nicht nur besonders schonend, sondern macht das Kraut auch reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und natürlichen Milchsäurebakterien.

Fermentierte Lebensmittel liegen derzeit voll im Trend, da sie geschmackliche Vielfalt bieten und sich hervorragend in moderne Ernährungsstile integrieren lassen. Das Sauerkraut verbindet somit kulinarische Tradition mit aktuellem Foodtrend und ist aus einer bewussten, vielseitigen Küche kaum wegzudenken.

Rote Rüben

Die Aussaat der Roten Rüben erfolgt je nach Witterung von Ende April bis Ende Mai. Geerntet wird im Herbst, meist von Mitte September bis Ende Oktober. Ein Großteil der Roten Rüben stammt dabei nicht nur aus Österreich, sondern direkt aus der näheren Umgebung rund um die efko. So können lange Transportwege vermieden und die Frische der Rohware bestmöglich erhalten werden.

Die Ernte erfolgt maschinell in zwei aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten. Zunächst entfernt eine spezielle Maschine, der sogenannte Häcksler, das Blattwerk und zieht die Rüben gleichzeitig schonend aus dem Boden. Im nächsten Schritt übernimmt der Roder die Ernte. Er sammelt die Rüben ein und lagert sie in einem integrierten Bunker, der bis zu fünf Tonnen fasst. Sobald dieser gefüllt ist, werden die Rüben auf große Anhänger verladen und in frostsichere Lager gebracht.

Von dort aus werden die Roten Rüben laufend zu efko geliefert. Die Verarbeitung erfolgt von Mitte September bis Anfang März. In dieser Zeit werden die Rüben gewaschen, geschält und je nach Rezeptur weiterverarbeitet und abgefüllt. Abschließend werden die Produkte durch schonende Erhitzung haltbar gemacht, damit Qualität und Geschmack erhalten bleiben.

Unsere zentralen Zukunftsthemen bei efko sind die Sicherung der heimischen Landwirtschaft sowie die Versorgung der Menschen mit heimischem Gemüse und Obst. Nachhaltigkeit und Innovation in Einklang zu bringen, steht dabei im Zentrum unserer Entscheidungen und Investitionen.

Mag. Thomas Krahofer
efko Geschäftsführung

Kartoffeln

Kartoffeln gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und sind erstaunlich vielfältig. Weltweit gibt es mehrere tausend Sorten. Für unsere Kartoffelsalate verwenden wir ausschließlich festkochende Kartoffeln, da sie durch ihren niedrigen Stärkegehalt beim Kochen ihre Struktur behalten und die ideale Grundlage für gleichbleibende Qualität bieten.

Je nach Bodentemperatur werden die Kartoffeln ab Mitte März bis Ende Mai gepflanzt. Die Ernte beginnt im Juni und dauert bis in den Herbst. Dabei kommen spezielle Erntemaschinen zum Einsatz, die die Kartoffeln aus dem Boden lösen und von Erde, Kraut und Steinen trennen. Nach der Ernte werden die Knollen kühl gelagert und in regelmäßigen Abständen zu efko geliefert, wo sie frisch weiterverarbeitet werden.

In der Produktion werden die Kartoffeln zunächst gründlich gewaschen, geschält, geschnitten und durch schonende Dampfgarung weichgekocht. So bleiben Struktur und Geschmack optimal erhalten. Danach werden sie je nach Rezeptur weiterverarbeitet und abgefüllt. Einige Produkte werden zusätzlich durch Pasteurisation haltbar gemacht.

Rotkraut

Die Pflanzung unseres Rotkrauts aus Österreich erfolgt je nach Witterung von Ende April bis Ende Mai. Pro Hektar werden dabei rund 28.000 Pflanzen gesetzt, was etwa 28 Pflanzen pro 10 Quadratmeter entspricht. Das Kraut benötigt anschließend rund 130 bis 140 Tage, um vollständig auszureifen.

Die Ernte beginnt im September, dauert bis Mitte November und erfolgt, so wie beim Weißkraut, maschinell. Nach der Ernte wird das Rotkraut eingelagert. So bleiben Frische und Qualität über einen längeren Zeitraum erhalten. Für die Verarbeitung wird es kontinuierlich zu efko geliefert. Die Verarbeitung läuft nicht nur während der Erntezeit, sondern bis in die Monate Februar und März.

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Für Fragen und Anregungen stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Eferdinger Kostbarkeiten

Wer sich ein efko Produkt kauft, kann sicher sein, beste Qualität zu kaufen. Diesem Anspruch stellen wir uns jeden Tag aufs Neue!

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